02. September 2026 · 3 Min Lesezeit
Warum wir ActiveTEP gegründet haben

Hier erzählen wir, wie die Idee für ActiveTEP entstanden ist, welche Herausforderungen wir im Versorgungsalltag gesehen haben und warum daraus schließlich die Entscheidung entstanden ist, selbst zu gründen.
ActiveTEP ist nicht entstanden, weil wir dachten: „Es braucht noch eine Gesundheits-App.“
Im Gegenteil. Der Ausgangspunkt war viel einfacher: Wir haben im Versorgungsalltag immer wieder dieselben Herausforderungen gesehen.
Eine Hüft- oder Knieoperation bringt für Patient:innen viele Fragen mit sich. Was passiert vor der OP? Was darf ich danach? Welche Übungen soll ich machen? Wie gehe ich mit Schmerzen um? Und woran muss ich im Alltag eigentlich denken?
Gleichzeitig haben Ärzt:innen und Therapeut:innen im Alltag schlicht nicht unbegrenzt Zeit. Zwischen Untersuchungen, Gesprächen, Behandlung und Dokumentation bleibt oft wenig Raum, um Informationen ausführlich zu erklären, zu wiederholen oder Patient:innen auch zwischen den Terminen zu begleiten.
Genau diese Lücke wollten wir angehen.
Eine Idee, die aus der Praxis entstanden ist
Die Idee für ActiveTEP ist nicht aus einem einzelnen Moment heraus entstanden. Sie hat sich aus Forschung, klinischer Praxis, Gesprächen mit Patient:innen und vielen Erfahrungen aus dem Versorgungsalltag entwickelt.
Dabei wurde uns immer wieder deutlich: Patient:innen brauchen nicht unbedingt noch mehr Informationen. Sie brauchen vor allem verständliche Informationen zur richtigen Zeit und eine Möglichkeit, diese im Alltag anzuwenden.
Denn zwischen „Ich weiß, was ich tun soll“ und „Ich setze es tatsächlich um“ liegen manchmal einige Schritte.
Patient:innen unterstützen, ohne Behandelnde zusätzlich zu belasten
Unser Ziel war deshalb von Anfang an, eine Lösung zu schaffen, die Patient:innen mehr Sicherheit und Orientierung gibt – ohne dafür noch mehr Aufgaben auf die Schultern von Ärzt:innen und Therapeut:innen zu legen.
ActiveTEP soll Informationen dort verfügbar machen, wo sie gebraucht werden: zu Hause, zwischen den Terminen und dann, wenn eine Frage gerade aufkommt.
Dabei geht es nicht darum, die persönliche Behandlung zu ersetzen. Im Gegenteil: Die App soll sie sinnvoll ergänzen.
Weil gute Versorgung auch im Alltag funktionieren muss
Eine Empfehlung ist nur dann wirklich hilfreich, wenn Patient:innen etwas damit anfangen können.
Deshalb war uns bei der Entwicklung wichtig, nicht nur medizinisch korrekte Inhalte bereitzustellen, sondern sie so aufzubereiten, dass sie verständlich und im Alltag nutzbar sind.
Ob Informationen zur Operation, Übungen, Checklisten oder Erinnerungen: Die einzelnen Funktionen von ActiveTEP sind aus genau dieser Überlegung heraus entstanden.
Warum wir gegründet haben
Am Ende war die Entscheidung zu gründen für uns vor allem die Entscheidung, diese Idee selbst weiterzuverfolgen. Wir haben eine Lücke gesehen und wollten sie nicht einfach stehen lassen. Wir wollten ausprobieren, ob digitale Unterstützung tatsächlich dazu beitragen kann, Patient:innen besser durch ihre Versorgung zu begleiten und gleichzeitig den Behandlungsalltag sinnvoll zu ergänzen.